Wieso, Weshalb, Warum?
Wer nicht fragt...
Ich arbeite nicht allein! Zumindest nicht immer. An meiner Seite steht mein Partner, Fabio. Gemeinsam führen wir nicht nur eine gesunde Beziehung miteinander. Mit ihm ist es mir möglich intensive Beratungen anzubieten, denn in Vergangenheit stellte sich heraus, dass wir uns bei der Arbeit ergänzen. Also haben wir entschlossen diesen Weg gemeinsam zu gehen. Aber nun erstmal was zu mir:

Begonnen hat meine Reise zur "Beraterin" eigentlich bereits in meiner Kindheit. Ich war immer die Person, an die man sich gewendet hat, wenn innere Konflikte große oder kleine Fragen aufgeworfen haben. Der Hund war schon seit ich denken kann ein großes Interessengebiet für mich.
Die Erforschung der eigenen Persönlichkeit hat mich Zeit meines Lebens beschäftigt, das daraus gewonnene Wissen setze ich ein, um auch anderen diesen Weg zu eröffnen. Ich hinterfrage festgesetzte Muster, lege durch Gespräche innere Konflikte offen und begleite den Menschen auf seinem Weg zu sich selbst.
Freiheit ist für mich das höchste Gut. Um frei zu sein, ist es notwendig seine eigenen Bedürfnisse klar zu kommunizieren - dazu zählt insbesondere das Grenzen setzen. Viele meiner Kunden haben aber genau hier ein Defizit. Sie können nicht Nein-Sagen, auch, wenn sie es eigentlich gerne tun würden.
Gerade der Hund lebt das Nein-sagen konsequent durch, was mir die Möglichkeit eröffnet durch den Hund an den Kern des Menschen zu kommen. Dabei lehne ich Dressur ab, denn sie lenkt von den emotionalen Zuständen in uns selbst ab und schafft eine falsche Sicherheit. - Nicci
Im Kampfsport habe ich gelernt, auf den anderen zu achten - nicht als Gegner, sondern als Partner.
Sich nicht nur auf seine fünf Sinne, sondern auch, sogar vor Allem, auf seine Intuition zu achten.
Den anderen nicht nur zu beobachten, sondern ihm zu zuhören und zu verstehen.
Seine Natur zu finden.
Ich beobachte allzu oft, dass Leute sich entweder gar nicht ihrer Probleme bewusst sind oder sich nicht trauen, sich diese zuzugestehen.
Probleme werden so sehr in den Fokus gestellt, dass sie gar nicht mehr als solche wahrgenommen werden; doch da liegt der Fehler unserer Welt: Eine Art Ignoranz uns selbst gegenüber, begründet mit falschen Werten, Dogmen und Credos.
Indem ich direkt das anspreche, was ebensolche Doktrinen diktieren, kommen wir zum eigentlich Kern des Problems: Wir selbst und unser Umgang mit uns. - Fabio

Zusammenarbeit durch Austausch
Wir alle besitzen unterschiedliche Fähigkeiten. Genau deshalb führen wir unsere Beratungen, insbesondere die Intensiven, hin und wieder zu zweit durch. Während ich mich auf ein einziges Detail fokussiere, verknüpft Fabio die einzelnen Aspekte zu einem großen Gesamtbild. Selbst in unserer Art zu kommunizieren, wirst du merken, dass wir uns unterscheiden.
Es sind gerade die Unterschiede, die die Kommunikation zu dem machen, was sie ist. Ohne diese, hätten wir vermutlich kaum einen Grund uns auszutauschen. Doch heutzutage erscheinen Unterschiede nicht mehr als Merkmale eines Menschen, sondern als klaffendes Loch dazwischen. Meinungsverschiedenheiten werden nunmehr nicht nur in den sozialen Medien, die sich erfolgreich in unser aller Leben, in unsere Realität, integriert haben, aufgebauscht und als Anlass gegeneinander zu "kämpfen" genommen - es geschieht auch in unserer analogen Welt.
Das muss nicht sein. Trotz großer Meinungsverschiedenheiten kann man versuchen sich zu verstehen. Doch gerade das passiert heute kaum noch.
Emotionen sind der Treiber unseres Lebens. Ob Freude, Wut, Liebe oder Angst, sie alle sind dafür verantwortlich, dass wir uns verhalten und wie wir uns verhalten. Der Wandel unserer Welt verlangt jedoch immer weniger emotionale Reife von uns ab, mir scheint es, als sei die Mehrheit der Menschen in Emotionen gefangen, können alte Konflikte nicht lösen und haben nicht das Werkzeug um ein gutes Gespräch zu führen. Das resultiert in enormen Gefühlsausbrüchen und der Ablehnung jeglicher Veränderung zur Lösung der Konflikte und schädlichen Verhaltensmustern. Es fällt vielen schwer sich wirklich etwas anzunehmen, sich selbst und den anderen wahrzunehmen und klar über Gesprochenes und Erlebtes nachzudenken.
Wir bieten Menschen (und Hunden) die Möglichkeit ihre Emotionen und Gedanken zu sortieren. Durch klärende Gespräche, die die Persönlichkeit, das Verhältnis zueinander und die Wirkung des Menschen betreffen, erreichen wir den Kern eines Menschen.
Die Rolle des Hundes
Der Hund ist für viele der erste "Gesprächspartner", der seine Gefühle und Bedürfnisse direkt äußert. Während wir Menschen durch unsere Erziehung oftmals lernen, dass es sich nicht lohnt offen zu kommunizieren und die eigenen Empfindungen auszudrücken, lässt sich der Hund nur schwer davon abbringen sich seinen Empfindungen entsprechend zu verhalten.
Besonders eindrücklich ist es, wenn Hunde zu sogenannten "Problemhunden" werden, sprich zu Hunden werden, die unkontrolliert jagen, Pöbeln oder starke Angst zeigen.
Dabei entwickeln Hunde solche Kommunikationsstrategien als Antwort auf den Menschen. Die Sprache des Hundes wird vielmals übersehen, sodass auch Hunde genau wie wir Menschen lernen können ihre Kommunikation teilweise abzustellen und nur noch das Verhalten zu zeigen, welches unübersehbar und nur schwer ignorierbar ist:
Kreischen, Bellen, Schnappen, Beißen, Jagen, Schubsen, Ziehen.
Wie wir Menschen geraten Hunde so in ein emotionales Ungleichgewicht, aus dem sie ganz allein nicht heraus kommen. Auch sie benötigen einen guten Gesprächspartner, der sie anhält. Dazu begleitet mich meine Deutsche Schäferhündin "Runa" als hündische Instanz.
Für mich ist der Hund der direkte Anzeiger dafür, wie es im inneren seines Menschen zugeht. Die Art wie der Mensch mit sich selbst umgeht und wie er Beziehungen versteht haben große Auswirkungen auf den Hund. Durch das "Übersetzen" der Kommunikation des Hundes konfrontiere ich den Menschen mit dem Problem, das der Hund mit dem Menschen hat. Die Gründe für sein Verhalten sind oft schnell gefunden und mit Beginn eines wahren Austausches zwischen Hund und Halter glätten sich die wogen.
Warum ich nicht trainiere
Die Probleme, die ein Hund entwickelt sind sozialer Art. Sie beruhen auf der Erziehung, also dem Umgang des Menschen, und sind ein Resultat dessen, was der Mensch dem Hund kommuniziert. Ein Training, wie es normalerweise gemacht wird, setzt den Fokus ausschließlich auf den Hund und verhindert die soziale Auseinandersetzung. Obwohl sich immer wieder zeigt, dass Probleme beim Hund den Ursprung häufig beim Menschen finden, wird der Hund dressiert, anstatt den Gründen für das Verhalten des Menschen nachzugehen.
Ich setzte während der Beratungen auf das, was Hunde ohne Einfluss des Menschen von Natur aus können:
Beobachten, Kommunizieren, Ruhe schaffen.
Das kann auch der Mensch, nur hat er genau das verlernt. Fabio, Runa und ich bringen genau das dem Menschen nahe, sodass der Mensch nicht nur Konflikte mit seinem Hund selbstständig lösen kann.
Kontakt:
Telefon | 0162 3404023
E-mail | nicole.schmidt@silvacanum.de
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